30. Mrz. 2011
Das Atomkraftwerk in Fukushima wurde von einem Tsunami zerstört und die Folgen sind noch nicht abzusehen, wobei der Warnschuß gegenüber den Betreibern bereits vorher fiel, die Betreiber die Tsunami- Gefahr aber ignorierten.
Es hiess vorab bereits, dass durch ein Erdbeben ein Tsunami ausgelöst werden würde und so verschiedene wichtige Teile des AKW beschädigt werden würden und so eine Kernschmelze als potente Gefahr vorherrschen würde. Dies ist keine Phantasie, sondern eine inhaltliche Zusammenfassung einer Universitätsstudie der Uni in Kobe, die also quasi die ganze Katastrophe im Verlauf vorhergesagt hat und gleichzeitig bei den Betreibern auf taube Ohren stieß.
Ignoranz gegenüber Tsunamis
Nach der nun tatsächlich geschehenen Katastrophe behauptet der Präsident der Betreiber- Firma Tepco, dass man mit einem
Tsunami dieser Stärke nicht habe rechnen können, wobei die Untersuchungen im Vorfeld allerdings im Auftrag der Universität durchgeführt wurden und sicher nicht geheim geblieben sind.
Tatsächlicher Schutz vor Tsunamis
Ein Betreiber eines anderen Atomkraftwerkes in Japan, das auch in der Katstrophenzone lag, wurde durch eine 9,1 m hohe Sicherung vor Tsunamis geschützt und trug kaum Schäden von der Katastrophe davon. Der Schutz von Fukushima vor Tsunamis war mit 5,4 m für den Tsunami der an diesem Ort eine Höhe von 14 m erreichte bei Weitem zu wenig geschützt.
Eine Warnung, die dort in japan in Fachkreisen also im Raume stand und die der gewissenlose, machthungrige Betreiber nicht behrzigte kostet tagtäglich Menschenleben und hat das Land Japan in großes Unglück gestürzt. In Zukunft wird diese Katstrophe weitere Menschenleben kosten und die Natur ist wahrscheinlich auf Jahrtausende geschädigt worden, und das alles um kurzfristig Kosten zu sparen. Nun ist auch der finanzielle Verlust größer als jede nur erdenkliche Umbaumaßnahme des AKW, um gegen einen Tsunami geschützt zu sein.
Bild: © NASA’s Marshall Space Flight Center, License: CC-BY-NC-2.0
