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Proteine helfen Zellheilung

Gesundheit: Neue Studie über Protein gegen Parkinson

Gesundheit: Neue Studie über Protein gegen Parkinson

18. Feb. 2011

Eine neue Entdeckung von Forschern der Emory Univeristät in Atlanta im Bereich der Neurobilogie enthüllt bisher unbekannte Funktionen des Protein MEF2D, entdeckt bei Beobachtungen an Parkinson erkrankten Mäusen, aber auch bei Menschen in diesem Zustand, die während der Studie untersucht wurden.

Die Proteine haben gezeigt, dass sie, in dem Zustand in dem sie sich während der Untersuchungen durch die Genforscher befanden, eine neue Funktion einnahmen, die in den genetischen Abläufen bei den erkrankten Tieren, aber auch Menschen, während den Gehirnzellen geholfen wird, sich gegen Stress und Gifte durch zu setzen auch eine unerwartete Rolle in den Mitochondrien spielen.
Es geht dabei darum, dass Forscher seit Jahren Zusammenhänge überprüfen, die die Mitochondrien unseres Gehirns, die “kleinen Kraftwerke” unserer Zellen im allen Zell-Bereichen, mit der Parkinson-Krankheit haben könnten. Die Proteine MEF2D sind dafür verantwortlich, dass dem Gehirn dabei geholfen wird, sich zu wehren und es ist durch die Forscher überraschend festgestellt worden, dass eben diese MEF2D Proteine sich auch in den Mitochondrien in Ihrer Funktion finden lassen und diese dort unterstützend arbeiten, um die Mitochondrien in einem abwehrfähigen Zustand zu bewahren.

Die MEF2D waren in verminderter Anzahl bei den erkrankten Menschen und Tieren gefunden worden. Sie sind also in der Lage eine verbesserte Gegenwehr der Mitochondiren zu ermöglichen und helfen, wenn die Anzahl erhöht wird. Die Proteine sind also nicht nur, wie bisher bekannt, den Gehirnzellen behilflich, sich zu wehren, sondern sie arbeiten auch in den Mitochondrien und es wurde im Besonderen beobachtet, dass die angestossenen Hilfs-Prozesse bei mit Parkinson erkrankten Zellen zu beobachten waren. Ein weiterer Schritt auf dem Weg der Prakinson-Krankheit, bei der der Erkrankte bis heute leider nur die Möglichkeit hat, die Symptome abzuschwächen und mit der Krankheit zu leben, die Ursachen aber bisher nicht effektiv bekämpfen kann.

Wir hatten bereits über die präventive Wirkung von Beeren und anderen essbaren Pflanzen und darin enthaltenen Wirkstoffen, sogenannten Flavonoiden berichtet. Diese Entdeckung ebnet allerdings Wege in der Zellbiologie, die es in der Zukunft sicher erleichtern, die Ursachen zu verstehen und die Abläufe im Körper, der an Parkinson erkrankten Menschen, besser zu regulieren und der Krankheit entgegen zu wirken, sodass mit körpereigenen Substanzen geholfen werden kann.

Bild: © Sterilgutassistentin, Lizenz: GNU

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