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Larry's Google Katapult

Google mit Larry Page kommt nie zurück zu den Wurzeln

Google mit Larry Page kommt nie zurück zu den Wurzeln

5. Apr. 2011

Im Januar auf einer Aktionärsversammlung wurde vom CEO Eric Schmidt verlautet, dass Google mit Larry Page an der Spitze in dieser Dekade arbeiten wird und nun ist es seit zwei Tagen soweit, man will zurück zu den Wurzeln.

In Zukunft wird Eric Schmidt die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernehmen und sich zukünftig um Kontrakte, Partnerschaften, Konsumentenservice und andere Geschäftsverbindungen kümmern. Larry Page, der Mit- Begründer von Google steht nun in der Erwartung diesen Multi- Milliarden Dollar Konzern zurück zu den Wurzeln, als Google noch ein Start- Up war, zu führen. Page stellt seine Ziele, auch vor der eigenen Belegschaft, so in den Vordergrund, dass er überflüssiges “Fett” von Google entfernen will.

Marktwert von Google gegen Start- Up- Allüren

Soviel steht fest, eine Firma die einen Marktwert von 188 Milliarden US- Dollar und einen 29 Milliarden US- Dollar Jahresgewinn vorzeigt, ist nicht einfach zu ihren Start- Up Anfängen zurückzuführen, beziehungsweise zu der damals google logovorherrschenden Stimmung in einem schmalen, erfolgreichen Google mit frischen täglichen Inputs. Es gibt Vorschläge seitens der amerikanischen Medien, die Larry Page zeigen sollen, was er tun kann, damit Google eine “bessere Firma” werden kann, was sich hoffentlich in einer positiveren Benutzererfahrung resultiert, die heutzutage ja nicht schlecht ist, aber zum Beispiel im Social Web Nachholbedarf aufweist.

Vorschläge die da anstehen sind zum Beispiel:

  • Google soll ins Social Web vorstossen, allerdings ohne Firmen wie Facebook zu kopieren, oder deren Methoden
  • Larry Page kann damit anfangen und selber soziales Netzwerken in der eigenen Firma und in Tochterfirmen betreiben
  • Sich mit der amerikanischen (weltweiten) Politik zu vertragen und besser zu interagieren und etwas mehr Lobby- Arbeit machen
  • Nach Europa über den goßen Teich kommen, und da vor allem in Bezug auf Datenschutz Lobby- Arbeit beginnen
  • Die Google- Suchergebnisse verbessern und die Suche von schlechten Ergebnissen und Spam befreien
  • Das mobile Betriebssystem Android schneller, verbessern und für bessere Ausstattung an Zahlungssystemen sorgen
  • Die Anbindungsmöglichkeiten der Google Apps stark verbessern, um eine Durchdringung von anderen Managementsystemen zu ermöglichen, wie Lotus Live oder Microsofts Exchange
  • Endlich Chrome OS aus der Testphase holen und, wie beabsichtigt, verfügbar machen, auch ohne Windows Rechner für einzelne Apps des Betriebssystems
  • Google Voice über die gesamten Kommunikationsdienste ausrollen, da dies eine weitere Bindung der Anwender bedeutet
  • Aufhören, die angesagtesten Firmen zu jagen, genau wie bei Groupon der Fall, damit nicht weiter der Ruf untermauert wird, die Welt (beziehungsweise das Internet) beherrschen oder zumindest besitzen zu wollen


 

All dies sind realistische Ansätze, die Larry Page verfolgen könnte um die Firma besser zu machen, allerdings haben diesse nur wenig mit “Back to the roots” zu tun, denn das ist wie weiter oben bereits erläutert eine Utopie. Aber den Geist eines jungen Start- Ups, dass sich flexibel und freundlich verhält und die Verbindungen sucht, die einen Win- Win für die beteiligten Parteien mit sich bringen, wieder auf leben zu lassen, das ist für Google machbar. Vielleicht schafft Page, das auch sehr gut auf seine eigene Weise.

Bild: Courtesy of Google Inc.

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