14. Mrz. 2011
In Deutschland haben am Montag um 18:00 Uhr bereits flächendeckend aus privater Situation heraus die Menschen eine Mahnwache veranstaltet, zum Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland und die konsequente Abstellung aller Atomkraftwerke.
Flankiert von der Entscheidung von Kanzlerin Merckel, die Laufzeitverlängerung für drei Monate auszusetzen, findet eine deutschlandweite Mahnwache seitens der Bevölkerung statt, die sagt: “Atomkraft- Nein Danke!” und zeichnet so die Betroffenheit vieler Menschen auf die politische Plankarte der Regierung. Die derzeitige schwarz-gelbe Regierung hat erst kürzlich die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke bestimmt, die nach ursprünglicher Planung hätten abgestellt werden müssen, genau wie bei dem jetzt harverierten AKW Fukushima in Japan, das planmäßig im Jahr 2000 abgestellt werden sollte und nur wegen einer Laufzeitverlängerung noch am Netz war.
Mahnwache als friedlicher Protest
Auf den Mahnwachen fanden sich die Menschen zusammen um deutlich zu machen, dass es längst relevante Alternativen zum Atomstrom gibt, es diese nicht nur bereits seit Langem gibt, sondern diese sogar absolut tragend und als vollwertige Alternativen funktionieren könnten, würde die Atomlobby nicht den schnellen Ausstieg aus der Atomkraft blockieren. Wie zum Beispiel auf einer kleineren Mahnwache in der Kurstadt Bad Neuenahr- Ahrweiler wurde unter den ca. 50 Anwesenden heiss über die, in den Augen der Anwesenden, längst überfällige Abstellung der Atomkraftwerke diskutiert. Wie bei einer Mahnwache üblich, hielten die Anwesenden Lichter in den Händen, Schilder und Luftballons, die das Motto “Atomkraft, Nein Danke!” präsentierten.

Ausstieg ist logisch notwendig
Die Zukunftszone hat sich bei der Mahnwache mit einigen Anwesenden in Bad Neuenahr- Ahrweiler unterhalten und hat eindeutig die Missstimmung herausgehört, die wegen der Laufzeitverlängerung herrscht. Die Anwesenden würden sich mehr Konsequenz wünschen, was den Ausstieg aus der Atomkraft angeht, denn man war sich einhellig darüber einig, dass die Atomlobby in Zusammenarbeit mit der Regierung den durchaus zu diesem Zeitpunkt problemlos durchführbaren Ausstieg verhindern will. Weitere Anwesende bei der Mahnwache hielten die Umsetzung auf dezentraler Ebene am sinnvollsten. Als Beispiel, meinte einer der Befragten, man hätte für eine anliegende Gemeinde ein Anwendungsszenario anhand von Windkraft errechnet und ein einziges Windrad würde genügen um die Gemeinde mit über 10.000 Einwohner ein Jahr mit “ungefährlichem” grünem Strom zu versorgen. Hinzu kommt, dass die Akzeptanz von Windkraftanlagen in der Bevölkerung, auch in der eigenen Nachbarschaft, laut einer Studie hoch ist (Quelle: de.wikipedia.org).
In Zukunft müssen klare Worte in Deutschland gesprochen werden, damit die Fakten auf den Tisch gelangen, denn die alternativen Energien liegen bereits seit Langem auf dem Tisch. Die Bevölkerung wird von Konzernen und Regierungen weltweit belogen und hinter das Licht geführt, wenn es um das Thema Atomkraft und Stromversorgung geht und es wird dringend Zeit, dass die Bevölkerung sich das nicht weiter gefallen lässt. Die Umsetzung des Ausstieges aus der Atomkraft ist auf Grund faktisch sehr hohem Risiko von Atomenergie und Atomkraftwerken und der ständigen Herauszögerung der Politik, einmal Verantwortung für die konsequente Förderung regenerativer Energien zu übernehmen, anglehnt an die nähere Zukunft umzusetzen, damit sich der Wind im positiven Sinne dreht. Davon sind nicht nur die Menschen betroffen, die an einer Mahnwache teilnehmen und Gesicht zeigen, sondern auch diejenigen, die sich, ganz nach “deutscher Tradition” zum Demonstrieren nicht auf die Strasse bewegen. Und genau für diese Menschen besteht die Möglichkeit in andere europäische Länder zu blicken und zu sehen, wie dort das Volk auf die Strassen geht, um so abzuschauen, wie es gehen kann, damit auch in Deutschland die Anteilnahme an der Offenen Kundtuung der eigenen Meinung zu nehmen wird.
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