24. Apr. 2011
Laut dem aktuellen Bericht der Bundesnetzagentur liegt die Abdeckung des Energiebedarfs durch bestehende Kraftwerke und durch Import in einem Bereich in dem keine Preissteigerung nötig wird.
Die Stromanbieter argumentieren in vielen Situationen mit höheren Beschaffungskosten oder mit schlechteren Rahmenbedingungen, gerade in der heutigen Zeit, da das Atom- Moratorium in Kraft getreten ist, wird vermutet dass die Stromanbieter eine Erhöhung der Preise bekannt geben wollen. Die Erzeugung von Strom im Inland durch die Kraftwerke der ersten Reihen, zusätzlich zu der importierten Energie, werden ausreichen um den Energiebedarf in Deutschland abzudecken. Das bedeutet auch nach dem die aus zu rangierenden Atomkraftwerke abgestellt wurden, gibt es genügend Energie für alle.
Alles nach Plan bei den Stromanbietern
Dabei ist Voraussetzung, dass die Atomkraftwerke wieder die Versorgung bereitstellen, die die Stromanbieter nach einem geplanten Abbau der Atomkraft bereits vorhatten zu sichern. Der Import von zusätzlich notwendigem Strom findet weiterhin wie geplant statt, zwar ist eine ausreichende Verfügbarkeit von Importstrom für die Stromanbieter notwendig um den Bedarf abzudecken und nicht auf Notstromerzeugung, sogenannter Reservestrom, zurück zu greifen.
Warum Strom teurer wird
Das heisst, dass in dem Fall ausreichender Verfügbarkeit der Strompreis nicht steigen dürfte. Auch deshalb, weil der Einkauf schon, in den vergangenen drei Jahren, terminiert wurde und da der Großhandelspreis des Stroms nur gerinfügig Auswirkungen auf den Haushaltsstrom hat, dürfte kein Preisansstieg zu verzeichnen sein. Alles in dem Bericht der Netzagentur an das Bundesministerium für Wirtschaft heraus zu lesen und gleichbedeutend damit, dass die Stromanbieter nicht gegen den Ausstieg aus dem Atomstrom mit Preissteigerungen argumentieren könnten.
Wenn die Strompreise steigen sollten, dann sollten die deutschen Haushalte einmal dringender an einen Wechsel des Stromanbieters denken um einfach auf die Unternehmenspolitik der Stromanbieter zu reagieren. Wie diese zukünftig Preissteigerungen begründen wollen wird sich zeigen, dann muß man dennoch die Augen offen halten und sich über Entwicklungen informieren, zum Beispiel bei der Bundesnetzagentur.
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