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Zinsen in der EU

Zinswende in EU- Geld wird mit höheren Zinsen vergeben

Zinswende in EU- Geld wird mit höheren Zinsen vergeben

3. Apr. 2011

In den nächsten Tagen wird das von der EZB angekündigte Mittel zur Regulierung der Geldmärkte umgesetzt werden, auch wenn dies angezweifelt wurde, die EZB wird den Leitzins von 1,00 % auf 1,25 % wie geplant anheben.

Damit wird den Banken in Zukunft das Geld teurer verliehen und der Trend geht danach wieder nach oben, da dies nur ein erstes Zeichen der Europäischen Zentralbank zur dauerhaften Erhöhung der Zinsen ist. In dem Zeitraum zwischen 2007 und 2009 lag im EU- Raum der Leitzins über 4,00 % Zinsen, ein Niveau zwischen 2,00 % und 4,00 % gilt da als Durchschnitt.

Besonderer Verlauf der Zinsen in der EU

Die Niedrigzinsphase die mit der irischen Bankenkrise begann, ist damit erst Einmal für einezinsen in der EU längere Zeit beendet und die Banken werden lange nicht mehr derart preiswert an ihr Geld kommen und es dann auch nicht mehr so billig verleihen können. Für die Endverbraucher von Krediten, Firmen wie Privatkunden bedeutet das natürlich ebenfalls wieder eine Teuerung der Kredite.

In Zukunft bedeutet dies aber gleichermassen keine Entlastung für den europäischen Geldmarkt, da die altbekannten EU- Länder sich nach wie vor in Schieflage befinden, wie Griechenland, Portugal oder Irland. Bei Griechenland bedeutet dies zu Zeit sogar, das darüber verhandelt wird, den Schuldenberg zu zerpflücken und um zu strukturieren, da niemand mehr daran glaubt, dass das Land seine Kredite wie vorgesehen zurück zahlen wird. Daher steht für Griechenland wahrscheinlich eine Umschuldung an.

Bild: © Gerd Altmann / pixelio.de

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